Auswirkungen der Corona-Krise auf Wissenschaftlerinnen

Auswirkungen der Corona-Krise auf Wissenschaftlerinnen

 

Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Betreuungsverpflichtungen für junge Kinder sind von den derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen.

 

Zu diesem Ergebnis kommen Nicola Fuchs-Schündeln und Dorothea Kübler in einem Brief, den sie heute an die Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz, an die Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie an die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft übermittelt haben.

 

Konkret sollten folgende Maßnahmen, gezielt angewendet bei Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kindern, in Betracht gezogen werden:

 

  • Bereitstellung finanzieller Mittel zur Verlängerung der Vertragslaufzeiten für die Dauer der Pandemie-Maßnahmen
  • Personelle Unterstützung durch Hilfskräfte oder Assistenzen bei der Forschungsarbeit und Lehrvorbereitung
  • Abzug des Zeitraums der Pandemie-Maßnahmen bei der Beurteilung für Einstellungs- und Tenure-Entscheidungen (analog zur Elternzeit)
  • Lehrdeputatsreduktionen im kommenden Wintersemester, da diese sich für dieses Sommersemester nicht mehr umsetzen lassen

 

Hier finden Sie die aktuelle Pressemitteilung.

 

Hier finden Sie den Brief an die Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz, an die Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie an die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft.