Jahrestagung 2020

 

Jahrestagung 2020

"Gender Economics. Geschlechterforschung in den Wirtschaftswissenschaften"

 

 

27. - 30. September 2020

in Köln

 

 

Kerntagung: 

Vorbereitungskommission
der Offenen Tagung:
Lokale Organisation:

Dorothea Kübler
(WZB)

Davide Cantoni
(LMU München)

Erik Hornung
Alexander Westkamp
(Universität zu Köln) 

 

Kerntagung 2020: Gender Economics. Geschlechterforschung in den Wirtschaftswissenschaften

 

Unterschiede zwischen den Geschlechtern treten in allen wirtschaftlichen Kontexten auf. Löhne und Karrierewege unterscheiden sich stark zwischen Männern und Frauen. Auch ihre Wahlmöglichkeiten und Präferenzen unterscheiden sich. Eine große Anzahl neuer Studien hat sich zum Ziel gesetzt, die Ursachen und Folgen derartiger geschlechtsspezifischer Unterschiede zu untersuchen. Welche Auswirkungen haben Steuern oder Kinderbetreuungseinrichtungen auf die Arbeitsmarktergebnisse von Männern und Frauen? Welche Rolle spielen soziale Normen und Geschlechterstereotype? Wie interagieren Entscheidungen innerhalb von Haushalten mit Entscheidungen und Ergebnissen auf dem Markt? Welche Maßnahmen fördern wirksam den beruflichen Erfolg von Frauen?

 

Drei Keynotes führender internationaler Wissenschaftler geben Einblicke in diese Fragen und einen Überblick über die aktuelle Forschung. Raquel Fernandez (New York University) wird einen makroökonomischen Blick auf Geschlechterfragen werfen, unter Berücksichtigung kultureller Faktoren und Geschlechternormen. Muriel Niederle (Stanford University) ist eine Expertin für Verhaltensursachen von Geschlechterunterschieden und wird analysieren, wie institutionelle Rahmenbedingungen diese Verhaltensunterschiede beeinflussen. Manuel Bagues (Warwick) wird eine Reihe von Arbeiten zu den Konsequenzen von Frauenquoten für wirtschaftliche Ergebnisse diskutieren. In einer Podiumsdiskussion mit Politikern, Unternehmern und Forschern soll thematisiert werden, welche Maßnahmen die Gleichstellung der Geschlechter wirksam befördern können.



zur Einreichung

Offene Tagung 2020: Call for Papers (1. Februar bis 1. März 2020) Download Flyer

 

Die Jahrestagung besteht aus einem Kerntagungsteil mit eingeladenen Vorträgen zum Thema „Gender Economics. Geschlechterforschung in den Wirtschaftswissenschaften“ und aus einem offenen Tagungsteil mit Präsentationen zu freien Themen. Manuskripte zur Offenen Tagung können aus allen Arbeitsgebieten der Wirtschaftswissenschaften eingereicht werden, als Einzelreferate oder als organisierte Sessions.

Die Einreichungen werden von anonymen Gutachtern bewertet und daraufhin von der Programmkommission ausgewählt. Mit einer Entscheidung der Kommission kann bis Ende Mai 2020 gerechnet werden.

Die Mitgliedschaft im Verein für Socialpolitik und die damit verbundene Annahme des Ethikkodex des Vereins sind Voraussetzungen für das Halten eines Vortrages auf der Jahrestagung. Die Mitgliedschaft im Verein für Socialpolitik kann nach Annahme des Beitrages hier beantragt werden.

Angenommene Beiträge werden nach Zustimmung im Einreichungsprozess in der Online-Publikationsdatenbank EconStor der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft als Teil der Sammlung aller VfS-Tagungsbeiträge veröffentlicht. Eine anderweitige Veröffentlichung durch den Verein für Socialpolitik ist nicht vorgesehen.

EconStor (www.econstor.eu) ist ein fachlicher Publikationsserver zur Verbreitung von wissenschaftlicher Literatur aus den Wirtschaftswissenschaften im Open Access und wird von der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft betrieben. Die Verfügbarmachung Ihres Konferenzbeitrags auf EconStor stellt eine Vor-Veröffentlichung dar und dient der Sichtbarkeit ihrer Forschungsergebnisse (z.B. auch über RePEc). Dies steht einer Einreichung bei einem Journal nicht entgegen. Beiträge auf EconStor können bei Bedarf jederzeit zurückgezogen und wieder gelöscht werden. Weitere Infos hier.

 

Kommission zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Offenen Tagung
unter der Leitung von Davide Cantoni (LMU München):

  • Christine Binzel (FAU Erlangen-Nürnberg)
  • Nadja Dwenger (Universität Hohenheim)
  • Christina Felfe (Universität Würzburg)
  • Martin Halla (JKU Linz)
  • Fabian Herweg (Universität Bayreuth)
  • Holger Herz (Universität Fribourg)
  • Sebastian Krautheim (Universität Passau)
  • Moritz Kuhn (Universität Bonn)
  • Alexandra Niessen-Ruenzi (Universität Mannheim)
  • Uta Pigorsch (Universität Wuppertal)