YES

 

Wie kann nachhaltiger Konsum effizienter gestaltet werden? Wie sieht eine moderne Steuerpolitik aus?

Welche Rolle spielen die Medien beim Erstarken des Nationalismus und Populismus?

Welche Kompetenzen sind wichtig für das neue digitale Zeitalter?

 

Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigen sich Jugendliche beim Schulwettbewerb YES! – Young Economic Summit und entwickeln dafür eigene Lösungsansätze.

Das YES! ist der größte deutsche Schülerkongress im Bereich Wirtschaft, der einmal jährlich stattfindet. Im Vorfeld des Schülergipfels werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines rund sechsmonatigen Mentoring-Programms unterstützt und ihnen werden ökonomische Bildung, Informations- und Medienkompetenz sowie gesellschaftliche Verantwortlichkeit vermittelt.

 

Weitere Informationen zum Projekt.

Das YES! wurde 2015 als gemeinsames Projekt von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

Derzeit beteiligen sich 20 Schulen aus sechs Bundesländern an dem Wettbewerb. Bis 2019 wird das YES! zu einem bundesweiten Wettbewerb mit insgesamt 50 beteiligten Schulen ausgeweitet. Als wissenschaftliche Partner engagieren sich, neben der ZBW, derzeit das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), das Institut für Weltwirtschaft (IfW) und das German Institute of Global and Area Studies (GIGA) beim YES!, stellen Themen und unterstützen die Projektgruppen bei der inhaltlichen Arbeit.


Die YES!-Teams bearbeiten ein gewähltes Thema und entwickeln eine Lösungsidee und erlernen während der Projektarbeit wichtige Methodenkompetenzen und Schlüsselqualifikationen. In regionalen Vorentscheiden wählen die Jugendlichen selbst welche Lösungsideen sie am besten finden und bestimmen somit, wer das jeweilige Bundesland beim Bundeswettbewerb vertritt. 

 

Beim großen Gipfeltreffen der nächsten Generation kommen rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen und die besten Teams präsentieren ihre Lösungsansätze auf Englisch und diskutieren diese mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Auch hier werden die Gewinner des Wettbewerbs wieder demokratisch von allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern gewählt und bei der Preisverleihung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin ausgezeichnet. Die besten Projektgruppen haben dadurch die Möglichkeit ihre Lösungsidee erneut an prominenter Stelle zu platzieren und wichtige Kontakte zu knüpfen. Besonders vielversprechende Ideen werden weiterverfolgt und über verschiedene Kanäle gestreut.

 

So sammelten beispielsweise die YES!-Gewinner 2015 über 50 000 Unterschriften bei einer Onlinepetition für ihre Idee Plastiktüten durch Pfandtaschen zu ersetzen und wurden von Staatssekretär Gunther Adler ins BMUB eingeladen, um ihre Idee dort vorzustellen. Auch die YES!-Gewinner 2016 sind mit ihrer Idee „rotierender Fischfangzonen“ zur Eingrenzung der Überfischung auf „Roadshow“ und werden diese unter anderem beim T20 Summit Global Solutions einem internationalen Fachpublikum vorstellen.


Einen Überblick über das Projekt, die beteiligten Partner und Schulen sowie die Lösungsideen der letzten Jahre lassen sich auf der Webseite des YES! finden.

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