Verleihung des Hermann-Heinrich-Gossen-Preises 2018

Verleihung des Hermann-Heinrich-Gossen-Preises 2018

 

Moritz Schularick wurde am 3. September 2018 auf der VfS-Jahrestagung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg der Hermann-Heinrich-Gossen-Preis 2018 verliehen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Moritz Schularick hat wegweisende Forschungen im Bereich der empirischen Makroökonomik und der Wirtschaftsgeschichte geleistet. Seine langfristigen Untersuchungen zu Finanzmärkten und Immobilienmärkten tragen zu einem tieferen Verständnis der Ursachen und Intensität von Finanzkrisen bei.

 

Insbesondere seine Arbeit „Credit Booms Gone Bust: Monetary Policy, Leverage Cycles, and Financial Crises, 1870-2008“ (gemeinsam mit Alan Taylor), die 2012 in der American Economic Review erschienen ist, gehört im Fach zu den meistzitierten Veröffentlichungen des letzten Jahrzehnts. Auch seine Arbeiten zu Vermögenspreisen, Verschuldung und Ungleichheit sowie zur langfristigen Entwicklung des Eigenkapitals von Banken haben international große Aufmerksamkeit gefunden.

 

Moritz Schularick ist Professor für Makroökonomie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Gegenwärtig ist er Forschungsprofessor an der New York University. Zuvor lehrte er an der University of Cambridge und der Freien Universität Berlin. Im Jahr 2016 hatte er den deutsch-französischen Alfred-Grosser-Lehrstuhl an SciencesPo (Paris) inne.

 

Moritz Schularick wurde an der Freien Universität Berlin im Fach Volkswirtschaftslehre promoviert und hat in Berlin, Paris und London studiert. Er wurde 2018 zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

 

Moritz Schularick

Foto: Niklas Gaus / Eucken Institut

 

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