Preis der Schmölders-Stiftung 2017

Preis der Schmölders-Stiftung 2017

 

Der von der Schmölders-Stiftung für Verhaltensforschung im Wirtschaftsleben gestiftete Preis wird im jährlichen Turnus abwechselnd vom Sozialwissenschaftlichen, dem Finanzwissenschaftlichen und dem Wirtschaftshistorischen Ausschuss vergeben.

 

Er ist mit 3.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr zum zweiten Male durch den Finanzwissenschaftlichen Ausschuss im Verein für Socialpolitik vergeben.

 

Ausgezeichnet wird ein Aufsatz aus dem Gebiet der verhaltensorientierten Ökonomik mit Bezug zur Finanzwissenschaft. Insgesamt wurden 15 Aufsätze von Autoren, die Mitglieder des Vereins für Socialpolitik sind, eingereicht.

 

Über die Vergabe des Preises entschied eine Jury, die sich aus dem Vorsitzenden des Finanzwissenschaftlichen Ausschusses (qua Amt) sowie den Ausschussmitgliedern Nadine Riedel, Marcel Thum und Matthias Wrede sowie mit beratender Stimme Michael Hutter zusammensetzte.

 

In einem dreistufigen Auswahlprozess hat sich die Jury am Ende einstimmig dafür ausgesprochen, den Aufsatz

 

 - Do Savings Increase in Response to Salient Information about Retirement and Expected Pensions? - 

  

der gemeinsam von den Autoren Mathias Dolls, Philipp Dörrenberg, Andreas Peichl und Holger Stichnoth verfasst wurde, mit dem Preis der Schmölders-Stiftung 2017 auszuzeichnen.

 

2004 begann die deutsche Rentenversicherung, die Rentenversicherten jährlich über ihre individuellen Rentenansprüche und zu erwartenden Rentenzahlungen umfassend zu informieren. Damit änderten sich der Informationsstand über die eigene Rente ebenso wie die Salienz zukünftiger Rentenansprüche.

Diese Änderung betrachten die Autoren als ein natürliches Experiment, um die ökonomischen Auswirkungen dieser Änderungen zu analysieren, und liefern dadurch einen politisch äußerst relevanten Beitrag zum Design von Politikinterventionen bei beschränkt rationalen Entscheidungsträgern.

 

Die Arbeit steht damit in bester Tradition des Schmölderschen Ansatzes einer verhaltensorientierten Wirtschafts-wissenschaft und zeigt überzeugend deren Potentiale für die finanzwissenschaftliche Forschung auf.

 

 

Hier finden Sie die Pressemitteilung.

 

 

 

 

Falls Sie Hilfe benötigen oder Fragen haben, senden Sie uns eine Nachricht!
4 + 2 =
Lösen Sie diese einfache mathematische Aufgabe und geben das Ergebnis ein. z.B. Geben Sie für 1+3 eine 4 ein.